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25.8.2009 – Bürgerantrag

Ich glaube es ist sinnvoll, dass Betroffene aktiv werden, wenn jetzt noch etwas forciert in Sachen Schienenlärm geschehen soll. 



Betroffene können z.B. einen Bürgerantrag auf einen "öffentlichen Runden Tisch zum Thema Schienenlärm mit Anwesenheit von Verantwortlichen und Fachkundigen" stellen. 



Zum Beispiel so: 

Hiermit beantrage ich einen Runden Gesprächstisch zum Thema Schienenlärm Moers-Asberg in Form einer Bürgerversammlung zu iniziieren, um die Probleme und mögliche Lösungen sach- und fachgerecht mit den Verantwortlichen der Deutschen Bahn, der Politik und der Stadt Moers zu erörtern. Ich möchte Sie bitten, folgende Gesprächsgäste dazu einzuladen:

- Betroffene Anwohner der Ortsteile Asberg und Schwafheim 
- Siegmund Ehrmann (MdB) siegmund.ehrmann@bundestag.de 
- Monika-Ruff Händelkes (Landtagsabgeordnete) monika.ruff-haendelkes@landtag.nrw.de 
- Bürgermeister der Stadt Moers, 
- Erika Scholten (Ratsmitglied) 
- Claus Peter Küster (FBG-Fraktionsvorsitzender) clauspeter-kuester@fbg-moers.de 
- Gert Bork (BVS) g.bork@t-online.de 
- Bringfried Belter (DB Netz West) bringfried.belter@bahn.de 
- Reiner Latsch (DB Konzernbevollmächtigter für NRW) reiner.latsch@bahn.de 
- Presse 



Bürgeranträge sind zu richten an den 



Ausschuss für Bürgeranträge 

Stadt Moers 

- Justitiariat - 

47439 Moers 



Hier der Link zum Bürgerantrag:
http://www.moers.de/C1257221003F2394/html/D650ACDAFDC767B9C1257279004745CB?openDocument

Herzlichen Gruß
Frank Ebeling

28.8.09 10:30


25.8.2009 – Aktivität beweisen

Von: Frank Ebeling
Datum: 25. August 2009 14:57:34 MESZ
An: m.passon@nrz.de
Betreff: Re: Antwort: Podiumsdiskussion - offene Fragen

Guten Tag Herr Passon, 

danke Ihnen für Ihre Rückmeldung und für Ihr Angebot.  Sie haben Recht: Wo waren die anderen Betroffenen während der Podiumsveranstaltung? 

Vielleicht werden Sie verstehen, dass ich nach über einem Jahr langsam müde werde, immer wieder die Frage zu stellen, wie, wann und ob überhaupt der Bürgermeister die Lärmbetroffenen konkret unterstützen will, jenseits von formalen Zuständigkeiten. 

Es wird sich zeigen müssen, inwieweit andere Betroffene demnächst Aktivität beweisen.

freundlichen Gruß
Frank Ebeling

25.8.09 21:35


25.8.2009 – keine einzige dabei

Von: M.Passon@nrz.de
Datum: 25. August 2009 13:22:04 MESZ
An: Frank Ebeling
Betreff: Antwort: Podiumsdiskussion - offene Fragen

Lieber Herr Ebeling,

abgetan wurde gar nichts, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass der Schienenlärm nur bedingt kommunal beeinflussbar ist.

Nun war es ja so, dass der vierte offene Frageteil vom Thema Sicherheit dominiert wurde und ich mich ehrlich gesagt auch schwer gewundert habe, wo denn die vielen Fragesteller zum Thema Schienenlärm an diesem Donnerstag geblieben waren.

Selbst wenn der Punkt nur dem straffen Zeitplan und nicht offenbar auch dem mangelnden Interesse der Gäste vor Ort zum Opfer gefallen wäre, hätte man - wie angeboten - seine Fragen auf Zetteln hinterlassen können. Das ist geschehen und wird in der morgigen Ausgabe veröffentlicht. Da war keine einzige zum Schienenlärm dabei!!!

Da sie sich jetzt erst melden (ich hätte diesen Punkt für Sie gern nachgearbeitet) und die ausstehenden Fragen allesamt beantwortet sind, wird's natürlich schwierig, weil unsere Zeit bis Sonntagabend komplett durchdekliniert ist. Ich kann Ihnen aber folgendes anbieten: Nehmen wir das Thema doch in der nächsten Woche nochmal auf. Ihr Interesse daran ist nach der Wahl doch sicher noch dasselbe.

Mit freundlichem Gruß

Michael Passon
Redaktionsleiter NRZ/WAZ Moers

25.8.09 18:00


24.8.2009 – Bürgermeisterkandidaten

Fast die Hälfte aller Vorschläge im Internet der NRZ/WAZ zur Befragung der Bürgermeisterkandidaten betrafen den Schienenlärm.

Auf der Podiumsbefragung in Rheinkamp wurde das Thema dann ruck-zuck abgehandelt mit dem Verweis "das ist Bundessache".

Claus Peter Küster von der FBG (Freien-Bürger-Gemeinschaft) konnte gerade noch die Empfehlung zu einem Dialog aller Verantwortlichen an einem runden Tisch, und zwar auch unter Mithilfe und Teilnahme des Bürgermeisters und der Verwaltung, aussprechen.

Die Podiumsveranstaltung in Rheinkamp können Sie hier kommentieren: http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/moers/2009/8/20/news-130042020/detail.html#920561

Noch offene Fragen werden von der NRZ/WAZ an die Bürgermeisterkandidaten weitergeleitet: m.passon@nrz.de

Vielleicht kann ja der ein oder andere Betroffene auf diesem Weg nochmal die Frage nachschieben, ob und wie sich der zukünftige Bürgermeister für mehr Lärmschutz einsetzten will.

Hier der weitere Kommentar von Claus Peter Küster (FBG):

"z.B. wäre meine Antwort zu den Fragen über die Behebung des Schienenlärms in Asberg folgende:

Wie bereits in 2002 und 2003 der Fluglärm (Stichwort Flugroute ModruX) erfolgreich bekämpft wurde, muss meiner Meinung nach, und obwohl es keine kommunale Aufgabe ist, es einen runden Tisch, eine Veranstaltung geben, in der alle Verantwortlichen Rede und Antwort stehen. Seinerzeit gab es eine Veranstaltung im Adolfinum, in dem Betroffene, teils unter Tränen ihr Lärmbelastung schilderten. Diese Menschen wurde teilweise als Hypochonder bezeichnet...

Dazu kann sehrwohl der Bürgermeister nebst Verwaltung mindestens beitragen und alle einladen. Das wäre mein Vorschlag!

Auch damals fragte ich schon nach dem IFG:
http://www.scherpenberg.de/html/archiv/texte/2003/01/030115_cpk.html

bekam folgende Antwort:
http://www.scherpenberg.de/html/archiv/texte/2003/02/030211_moers.html

Letztlich gegen alle Widerstände von Politik und Verwaltung mit Erfolg:
http://www.scherpenberg.de/html/archiv/texte/2003/02/030211_cpk.html "

24.8.09 19:11


14.8.2009 – Besonderer Lärmschutz bei Rangierbetrieb

In der Sechzehnten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (16. BImSchV) heißt es:

"... Der in Anlage 2 zur Berücksichtigung der Besonderheiten des Schienenverkehrs vorgesehene Abschlag in Höhe von 5 Dezibel (A) gilt nicht für Schienenwege, auf denen in erheblichem Umfang Güterzüge gebildet oder zerlegt werden."
http://bundesrecht.juris.de/bimschv_16/__3.html

Wenn ich das richtig verstehe, sind die Chancen auf Lärmschutz bei Rangierbetrieb höher, weil der sogenannte "Schienenbonus", der sonst bei Schienenlärm nochmal die Grenzwerte um 5 Dezibel (A) nach oben setzt, entfällt.

14.8.09 15:33


14.8.2009 – Mittel nicht ausgeschöpft

"Bereitgestellte Mittel für Lärmschutz wurden von der DB AG nicht abgerufen.

Unglaublich, aber wahr: Seit Jahrzehnten kritisieren Lärmschützer, dass die Mittel für Lärmschutz viel zu knapp bemessen sind. Jetzt stellt sich heraus, dass selbst von den 276 Millionen, die für die Jahre 2006 bis 2008 bundesweit zur Verfügung standen, 40 Prozent – das sind immerhin fast 110 Millionen Euro – gar nicht erst ausgegeben wurden. Das heißt: das Geld ist wieder an den Bund zurückgeflossen. 

In keinem Jahr seit 1999 wurden die bereitgestellten Bundeshaushaltsmittel auch nur annähernd im vollem Umfang abgerufen. Lediglich die Aufwandsentschädigung in Höhe von mindestens 15% für Verwaltungs- und Planungskosten der Lärmsanierung wurde pünktlich seitens der Bahn eingefordert. Für ihre "Leistungen" erhält die Bahn - nach entsprechender Richtlinie - 15% Aufwandsentschädigung von den bereits bereitgestellten 100 Mill. Euro Bundeshaushaltsmitteln."

Quelle mit komplettem Presseartikel:
http://www.schienenlaerm.de/Aktuell2009.htm

14.8.09 15:33


11.8.2009 – Enttäuschung in Asberg

http://www.rp-online.de/public/article/moers/743354/Enttaeuschung-in-Asberg.html
11.8.09 16:43


20.8.2009 – Podiumsdiskussion

Hier noch der Hinweis einer Leserin:

NRZ/WAZ und Radio KW laden am Donnerstag, 20.8. um 19 Uhr zur großen Podiumsdiskussion mit allen sechs Moerser Bürgermeister-Kandidaten ins Kulturzentrum Rheinkamp.

Hier können Sie die Themen mitbestimmen:

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/moers/2009/8/7/news-128483691/detail.html

11.8.09 13:03


11.8.2009 – an mail@norbert-ballhaus.de

Sehr geehrter Herr Ballhaus,

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich bin zunächst einmal regelrecht erleichtert, dass Sie sich jetzt persönlich zu diesem Thema geäußert haben.

Für mich ist es sehr wichtig, an einem Ort zu leben, wo die Anliegen der Anwohner von den gewählten und beauftragten Bürgervertretern erhört werden und ihnen im persönlichen Dialog begegnet wird, und die Anliegen nicht, auf dem möglicherweise sogar formal-politisch korrekten Amtsweg, vertagt oder abgewiegelt werden. Zumal Schienenlärm Moers-Asberg mittlerweile das Thema mit den meisten Klicks im Internetforum der Stadt Moers ist.
http://forum.moers.de/read.php?5,2587

Die bisher passive Haltung des Rathauses zu unserem Anliegen hat mich irritiert, enttäuscht und zornig gemacht. Es war mir wichtig, dass Sie auch das meinem Schreiben entnehmen konnten.

Ich wünsche mir für die Zukunft von Ihnen und der Stadtverwaltung, dass wir betroffenen Bürger über Ihre "Hintergrundgespräche" mehr informiert werden oder noch besser, mehr eingebunden werden. Auch wenn eine Lösung noch nicht auf der Hand liegt und auch, wenn das Anliegen nicht nur auf kommunalpolitischer, sondern auch auf bundespolitischer Ebene zu behandeln ist.

Stichwort dazu ist der "Habitus der Deutschen Bahn" und deren weiteren Streckennutzungs-Unternehmen, und dort aktuell das Thema "mangelhafte Wartung der Güterzugräder", was mittlerweile zum erhöhtem Sicherheitsrisiko und erhöhtem Lärm führt.

Anmerkung von Fachleuten dazu: Zugräder blockieren beim Bremsen sowohl mit herkömmlichen Grauklotzbremsen, als auch mit den ausgelobten "Flüsterbremsen". Es entstehen Flachstellen an den Laufflächen, Diese entwickeln sich zu Wellen und Riffeln an Rad und Schiene, wenn nicht oft genug nachgeschliffen wird. Diese Unebenheiten übertragen sich als Vibration auf das bei Güterzügen starre Fahrwerk und führen zu deutlich höherem Lärm und vorzeitiger Materialermüdung bis hin zum Achsbruch.
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,7611870,00.html
http://www.schienenlaerm.de/Theorie/mrh612.pdf
(und dort insbesondere Seite 7)

Vorschlag: Ein baldiger Austausch mit Ihnen am runden Tisch oder auf einer Vorortversammlung.

Wie könnte das Handeln für Moers bezüglich des Lärms, insbesondere des Schienenlärms, konkret aussehen? Diese Frage ist noch offen!

Gutes gelingendes Handeln
für ein besseres Moers wünscht Ihnen
Frank Ebeling

11.8.09 13:03


10.8.2009 – Kommentar von Norbert Ballhaus

auf www.norbert-ballhaus.de:

Lieber Herr Ebeling,


in der Tat ist es so, dass ich das Thema aufmerksam verfolge und in vielen Hintergrundgesprächen nach Lösungen in Ihrem Sinne suche. Polemik hilft uns nicht weiter. Vielmehr gilt es zu handeln. Genauer gesagt: Handeln für Moers!


Mit freundlichem Gruß

Norbert Ballhaus

11.8.09 13:03


31.7.2009 – Anfrage an www.norbert-ballhaus.de

Sehr geehrter Herr Ballhaus, 


das Lärmthema speist sich aus der gesamten Verkehrssituation: Von Jahr zu Jahr mehr PKWs, mehr Güterverkehr auf Straße, auf Schiene und in der Luft, dazu ungenügend gepflegte holprige Straßenbeläge und immer noch genügend und nach wie vor nicht in die Schranken verwiesene, übermäßig knatternde Motorräder und Autoraser, die ganze Stadtteile tyrannisieren.

Insbesondere leiden viele Anwohner in Asberg und Schwafheim weiterhin unter dem zugenommenen Schienenlärm der Bahn. 


Die Züge sind in den letzten Jahren immer lauter geworden. Es vergehen tagsüger kaum 5 Minuten, ohne dass ein Güterzug durchfährt. Auch in der Nacht fahren mittlerweile noch genügend Güterzüge. Zum Beispiel gerne um 3:00 Uhr nachts gleich mehrere hintereinander. Das summiert sich wahrscheinlich täglich auf über 200 Züge und nicht wie von dem Verkehrsexperten der IHK, Herrn Werner Kühlkamp, behauptet, "72 Züge pro Tag, mit der Tendenz bis 2015 weniger werdend".


Seit letzten Jahres machen sich auch die Fahrgeräusche der Autobahn bis zu uns deutlicher bemerkbar. So deutlich, dass das Surren einzelner LKWs in die Wohnung dringt. Selten gibt es Tage und Nächte in denen eine geänderte Windrichtung etwas Erlösung schafft. Mittlerweile sehe ich mich gezwungen, meistens bei geschlossenem Fenster zu schlafen. Dabei ist mir deutlich geworden, dass ich nur so, tief durchschlafen kann und ein gesundheitlich ausreichendes Maß an Schlaf bekomme. Leider um den Preis von frischer Luft. 


Die Verwaltung der Stadt Moers sieht sich nach Ausschußanfrage zum Schienenlärm nicht zuständig und nicht handlungswirksam. 


Herr Ballhaus, bis heute haben Sie sich nicht persönlich zu dem Problem Schienenlärm der Anwohner in Moers-Asberg konkret geäußert, obwohl mehrfach dazu aufgefordert. Die Aussage Ihres Sekretariats: "Herr Ballhaus verfolgt das Thema interessiert" reicht mir nicht. 


Herr Ballhaus, wie soll ich Ihre Aussage auf Ihren Wahlplakaten "...Handeln für Moers – miteinander etwas füreinander bewegen" verstehen? 



Etwa so: "Bürger, helft euch selbst, weil wir Kommunalpolitiker können oder wollen nicht, weil wir so sehr damit beschäftigt sind, uns auf Kochevents und Abrissbaggern zu präsentieren." 


freundlichen Gruß 

Frank Ebeling

11.8.09 13:03


31.7.2009 – Stadtgespräch

Ich war gestern überrascht, wie rege das Thema Schienenlärm auf der Internetseite der Stadt Moers im Forum "Moerser Stadtgespräche" diskutiert wird. Nach der Anzahl der angegebenen Klicks, scheint es dort mittlerweile eins der meistgelesenen Themen zu sein.

http://forum.moers.de/list.php?5
http://forum.moers.de/read.php?5,2587

14.8.09 15:33


30.7.2009 – noch immer unerträglicher Schienenlärm

Von: Frank Ebeling
Datum: 30. Juli 2009 22:12:32 MESZ
An: Dorothea Diener Politik WK
Betreff: Schienenlärm Asberg

Sehr geehrter Herr Ehrmann,

eine Anwohnerin hat mich heute nochmal wegen des fortgesetzten Schienenlärms kontaktiert.

Auch in meiner Wahrnehmung hat der Schienenlärm in den letzten Wochen wieder zugenommen. Dazu taucht das Kurvenquietschen und lang anhaltendes Bremsenquitschen wieder häufiger auf. Alles jetzt aber mehr im Bereich des Rangiergeländes und nicht mehr wie früher Richtung Stadt, Höhe Peterstraße.

Auch das stundenlange Parken von Loks auf dem Rangiergelände um Mitternacht mit vor sich hin summendem Aggregaten, ist Standard geworden. Das ist zwar nicht allzu laut, aber es nervt on Top.

Mir scheint, die Anzahl der Güterzüge hat nochmal zugenommen und die Züge werden immer lauter. Es vergehen tagsüger kaum 5 Minuten, ohne dass ein Güterzug durchfährt. Auch in der Nacht fahren mittlerweile noch genügend Güterzüge. Zum Beispiel gerne um 3:00 Uhr nachts gleich mehrere hintereinander. Das summiert wahrscheinlich täglich auf weit über 200 Züge und nicht wie von dem Verkehrsexperten der IHK, Herrn Werner Kühlkamp, behauptet, "72 Züge pro Tag, mit der Tendenz bis 2015 weniger werdend".

Mittlerweile sehe ich mich gezwungen, meistens bei geschlossenem Fenster zu schlafen. Dabei ist mir deutlich geworden, dass ich nur so, tief durchschlafen kann und ein gesundheitlich ausreichendes Maß an Schlaf bekomme. Leider um den Preis von frischer Luft.

Das Lärmthema speist sich ja aus der gesamten Verkehrssituation: Von Jahr zu Jahr mehr PKWs, mehr Güterverkehr auf Straße, auf Schiene und in der Luft, dazu ungenügend gepflegte holprige Straßenbeläge und immer noch genügend und nach wie vor nicht in die Schranken verwiesene übermäßig knatternde Motorräder und Autoraser, die ganze Stadtteile tyrannisieren.

Seit letzten Jahres machen sich auch die Fahrgeräusche der Autobahn bis zu uns deutlicher bemerkbar. So deutlich, dass das Surren einzelner LKWs in die Wohnung dringt. Selten gibt es Tage und Nächte in denen eine geänderte Windrichtung etwas Erlösung schafft.

Das anvisierte Treffen nach den Osterferien hat ja bis jetzt noch nicht stattgefunden. Folgende Fragen sind noch offen:

- Hat das Wahlkreisbüro mittlerweile über die versprochene und anstehende Installation einer Schienenschmieranlage für Anfang 2009 neuere Information von der Bahn erhalten?

- Gab es zwischenzeitlich Gespräche zwischen dem Wahlkreisbüro und der Bahn bezüglich Schienenpflege und grundsätzlicher präventiver lärmreduzierender Maßnahmen für den Bereich Moers-Asberg?

- Die Reparaturarbeiten an der Weichenstraße, sind im März abgeschlossen worden. Danach wollte das Wahlkreisbüro den Status auf der Lärmsanierungs-Priorisierungsliste prüfen lassen, wonach Moers pauschal erst fühenstens in 10 Jahren in den Genuß von Lärmsanierungen kommt. Gibt es diesbezüglich mittlerweile Aktivitäten?

freundlichen Gruß Frank Ebeling

14.8.09 15:33


19.3.2009 – Weichenstraße erneuert

In den Nächten vom 13. bis 15.3.09 wurde im Westgleis, Höhe Peterstraße, eine Weichenstraße erneuert, nachdem im Januar dort provisorisch Stabilisatoren eingesetzt worden waren und kleinere Vorarbeiten stattgefunden hatten.

Meine vorläufige Beobachtung: Die Züge fahren jetzt dort, wie schonmal vorübergehend im Januar, wieder scheller und es quietscht nicht mehr so häufig.

19.3.09 10:36


10.3.2009 – weiteres Treffen bei Siegmund Ehrmann

Weiteres Treffen bei Siegmund Ehrmann im Wahlkreisbüro Moers am 10.03.09 zum Thema Schienenlärm

Anwesende: Frank Ebeling, Peter Wienecke, Erika Scholten, Werner Komp, Ahmet Temel, Siegmund Ehrmann

• Seit dem Treffen am 21.10.08 hat sich etwas – vermutlich dank S. Ehrmanns Brief – getan.

• Die Piepsgeräusche sind deutlich weniger geworden. Züge fahren schneller und verursachen weniger Lärm.

• Auf der Strecke nach Schwafheim gibt es nach wie vor Knarren.

• DB hat Arbeiten vom 13.-16.3.09 angekündigt, auch wenn es nicht die Schmieranlage sein wird.

• Den Status auf der Priorisierungsliste sollte man erst nach den abgeschlossenen Maßnahmen, die derzeit ergriffen werden, überprüfen lassen.

Wir treffen uns nach den Osterferien zu einem vor Ort Termin, wenn absehbar ist, dass die Maßnahmen tatsächlich geholfen haben. Dann mit DB und Presse.

19.3.09 10:36


Februar 2009 - Info von der DB an das Wahlkreisbüro

Im Februar erhielt das Wahlkreisbüro, Siegmund Ehrmann, in Moers eine Information von der DB zu den avisierten Gleisarbeiten in Höhe Peterstraße:

"...Hier eine kurze Info zur Abarbeitung im Bereich Moers-Asberg.

Der Lösungsvorschlag mit Einbau einer Schmiereinrichtung ließ sich nicht so kurzfristig umsetzen wie es von uns gedacht war, somit haben wir eine neue Arbeitsaufnahme beauftragt um in den abzweigenden Strängen der betroffenen Weichen wieder auf Regelgeschwindigkeit zu kommen und hoffen hier die Quietschgeräusche auf ein erträgliches Maß zubringen.

Arbeiten finden vom 13.-16.03.09 statt, hiernach werden wir eine neue Beurteilung der örtlichen Geräuschentwicklung vornehmen und hoffen eine verbesserte Situation im einvernehmen mit den Anwohnern zu erreichen!..."

19.3.09 10:36


20.1.2009 – es quietscht immer noch

Von: ebeling.art@t-online.de
Betreff: Weichenstraße/Schmiereinrichtung Moers-Asberg
Datum: 20. Januar 2009 13:13:16 MEZ
An: franz.urban@bahn.de
Kopie: bringfried.belter@bahn.de, Marcel.Greven@bahn.de, siegmund.ehrmann@wk.bundestag.de

Sehr geehrter Herr Urban,

Sie hatten mich im letzten Jahr über die geplanten Maßnahmen bezüglich des Schienenlärms in Moers-Asberg informiert.

Leider stellt sich die Situation für die Anwohner nach der vorübergehenden Ruhe während der Feiertage und des Jahreswechsels wie gehabt dar: es quietscht immer noch.

Eine Anwohnerin berichtete mir, dass sie, bis auf vereinzelte kleinere Schweißarbeiten, das erstemal in der Nacht zum 18.1.09 größere Instandsetzungsarbeiten in Höhe Peterstraße beobachtet hätte.

Am 31.10.08 hieß es in einem Schreiben der DB, "... dass sie beabsichtigen, ... innerhalb der nächsten 6 Wochen eine ortsfeste Schmiereinrichtung zu installieren, ..."

Von der avisierten Schmiereinrichtung ist bis heute nichts zu sehen.

Ich würde mich über Informationen von Ihnen zum aktuellen Stand der Dinge an der Weichenstraße Moers-Asberg und zur weiteren Vorgehensweise der DB mit dem dazu angesetzten zeitlichen Rahmen freuen.

freundlichen Gruß
Frank Ebeling

20.1.09 18:02


20.1.2009 – Stadt Moers sieht sich nicht zuständig und bewertet die Einflussmöglichkeiten als gering

Auszug aus der Niederschrift über die 30. Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt, XIV. Wahlperiode, Sitzungsdatum 20.11.08:

"Stellungnahme des Fachbereichs Tiefbau und Verkehr:

Der Fragenkatalog der FBG-Fraktion wurde entsprechend der Anfrage an die Deutsche Bahn AG mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Das Antwortschreiben der Deutschen Bahn AG vom 04.11.08 liegt als Anlage bei. Die Einflussmöglichkeiten der Stadt Moers hinsichtlich der Nachrüstung von Lärmschutzmaßnahmen an vorhandenen Schienenstrecken sind gering zu bewerten. Aufforderungen an den Bund oder die Streckenbetreiber, die Schienenstrecken in Moers bevorzugt zu behandeln, haben allenfalls appellativen Charakter. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass an anderen Streckenabschnitten wesentlich höheren Belastungen für die Wohnbevölkerung bestehen. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass die Lärmsanierung an Schienenstrecken keine kommunale Aufgabe darstellt."

Kommentar vom Blogautor:

Die Stellungnahme der Stadt Moers bezieht sich lediglich auf die allgemeine gesetzliche Regelung zur Lärmsanierung von bestehenden Strecken.

Wir baten aber auch um Darstellung der Einflussmöglichkeiten, konkrete Lärmschutzmaßnahmen gegen Lärm zu initiieren oder durchführen zu lassen, der durch akute Mängel des Gleiskörpers entsteht, wie das Piepsen in Höhe der Peterstraße.

Stattdessen wurde nicht einmal auf die Bitte um Benennung von verantwortlichen Ansprechpartnern reagiert, weswegen das mühselige Katz-und-Maus-Spiel mit der DB-Netz-Duisburg weiterging.

Dass die Bürgervertreter einer Stadt durchaus deutlicher um das Wohl ihrer Bürger bemüht sein können zeigt das Beispiel der ersten stellvertretenden Viersener Bürgermeisterin und Landtagsabgeordneten Monika Ruff-Händelkes. (siehe Link "Steinwände") Frau Ruff-Händelkes hatte mich trotz ihres vollen Terminkalenders auf meine Anfrage hin sofort persönlich zurückgerufen.

Dieses Selbstverständnis vom Dienst am Bürger scheint bei der Stadt Moers wohl noch nicht selbstverständlich zu sein.

20.1.09 18:02


21.11.2008 — fortgesetzte Reparaturen & geplante Schienenschmieranlage

Wie Herr Urban von der DB Netz Duisburg mir auf Anfrage gerade telefonisch mitgeteilt hat, werden die Arbeiten in Höhe Rheinhausener Straße noch weiter fortgesetzt um den Zügen auf den Rangier-Weichenstraßen höhere Geschwindigkeiten zu ermöglichen.

Die Bahn geht davon aus, dass beim Passieren der Weichen mit höherer Geschwindigkeit, das Piepsen nachlässt.

Eine Schienenschmieranlage ist, wie schon angekündigt, weiterhin geplant. Konkrete Schritte dafür sind im Dezember vorgesehen, sagte mir Herr Urban.

21.11.08 13:58


7.11.2008 — Erfolgswünsche

Von: ebeling.art@t-online.de
Betreff: Schmiermittel Moers-Asberg / Aussen-Innen-Gleis / Rail Partner
Datum: 7. November 2008 11:11:43 MEZ
An: Franz.Urban@bahn.de

Sehr geehrter Herr Urban,

ich danke Ihnen vielmals für Ihre Informationen. Ich habe Ihre Informationen an die Interessengemeinschaft weitergeleitet, und gehe davon aus, dass das auch in Ihrem, bzw. im Sinne der DB ist, dass die Lärmbetroffenen aufgeklärt werden und sich hier in Asberg das Gefühl von Ohnmacht und Ärger bei den Anwohnern nicht weiter summiert.

Schon vom Bahndammrand aus läßt sich das am Montag aufgebrachte Schmiermittel gut erkennen. Es befindet sich aber lediglich auf der Innenschiene des äußeren Westgleises auf einer ca. 15 Meter langen Strecke. Die Aussenschiene und das zweite Rangiergleis sind trocken geblieben.

Wenn ich bei Rail Partner Deutschland richtig lese, ist aber gerade die Aussenschiene, bzw. letztendlich Aussen- und Innenschiene in engen Bögen für das Kurvenquietschen beteiligt:

"Die Aussenschiene des Gleises, die äußerste Schiene in einem Bogen, wird schwer belastet, dadurch dass der Flansch des Rades an der Schiene schleift.
An der Innenschiene tritt ein ganz anderer Verschleiß auf. Durch die starre Achse legt das Rad hier eine kleinere Distanz zurück als im Außenbogen. Das Resultat ist der "Stick-Slip-Effekt." Das Rad macht auf der Schiene kleine Rutschbewegungen, die zu einem wellenförmigen Verschleiß in der Innenschiene führen.
Diese beiden Formen von Verschleiß resultieren in einem kreischenden Geräusch, das Werte über 100 dB(A) erreichen kann. Lärmbelästigungen von diesem Niveau können dem menschlichen Gehör nicht wieder gutzumachenden Schaden zu fügen. Außerdem findet ein unnötiger schneller Verschleiß an sowohl Schienen als auch Rädern statt."

Wie dem auch sei, nach meiner Beobachtung heute morgen piepst es an mehreren Weichen in Höhe der Peterstraße und auch nochmal an einer Weiche weiter in Richtung Hbf-Moers.

Ich wünsche Ihnen und der DB mit den avisierten Maßnahmen Erfolg und Gelingen. Das, was Rail Partner Deutschland schreibt, hört sich ja vielversprechend an: "Schienenschmiersysteme von rail partner deutschland dosieren mit großer Genauigkeit ein Friktionsmittel auf die Schiene. Hiermit wird das störende Scheuern der Räder auf den Schienen stark reduziert. Das Resultat ist verblüffend: eine Lärmreduktion von 10 bis 20 dB(A). Schienenschmiersysteme von rail partner deutschland sorgen über dies dafür, dass behandelte Schienen und Räder nicht mehr aufrauen."

freundlichen Gruß
Frank Ebeling

7.11.08 11:20


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