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7.7.2017 – Öffentlichkeitsbeteiligung bis 25.8.2017

Moers. (pst) Die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes hat begonnen. Bis zum 25. August hat die Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich daran zu beteiligen.

Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann über die angegebene Internetadresse heruntergeladen:

www.laermaktionsplanung-schiene.de
oder postalisch angefordert werden.

Bitte schicken Sie den Fragebogen per Post an:
Redaktion Lärmaktionsplanung
Postfach 601230
14412 Potsdam.
oder per E-Mail an lap@eba.bund.de
oder per Fax an: 0228/9826 9826.

Einsendeschluss ist der 25.08.2017.

Beschwerden aus Asberg

Unter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt das Eisenbahn-Bundesamt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes. Ziel ist die Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen. Eine Haupteisenbahnstrecke ist ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr. Speziell im Bereich Asberg gibt es in Moers immer wieder massive Beschwerden bezüglich des Bahnlärms.
7.7.17 11:25


12.5.2015 – Eisenbahnbundesamt beteiligt die Öffentlichkeit

Eisenbahnbundesamt beteiligt die Öffentlichkeit

> jetzt mitmachen

Moers. (pst) Weniger Lärm für die Moerserinnen und Moerser: Für den Bereich „Straßenverkehrslärm“ hat die Stadt die Kartierung und die Lärmaktionsplanung schon durchgeführt. Nach der Öffentlichkeitsbeteiligung wurde der Plan im November 2013 beschlossen. Mit der Umsetzung der ersten Maßnahmen hat die Stadt bereits begonnen. Für weniger Lärm von Schienenstrecken des Bundes ist das Eisenbahnbundesamt (EBA) zuständig. Nach längeren Verzögerungen hat das EBA nun die Kartierungsergebnisse veröffentlicht. Vor Aufstellung des Lärmaktionsplanes mit Festlegung von konkreten Lärmminderungen führt das EBA aktuell eine Öffentlichkeitsbeteiligung mit Hilfe einer online-basierten Befragung in zwei Phasen durch. Die Beteiligungsplattform kann unter www.laermaktionsplanung-schiene.de erreicht werden. Die erste Phase dauert noch bis zum 31. Mai 2015. Bis dahin können Betroffene wichtige Informationen zu ihrer persönlichen Lärmbelastung übermitteln. Neben den von Eisenbahnlärm betroffenen Bürgern erhalten auch Organisationen, Vereinigungen und Initiativen die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Die Angaben der Öffentlichkeit sollen helfen, die Lärmaktionsplanung aufzustellen. Im Anschluss daran erfolgt die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung, über die das EBA zu gegebener Zeit informiert.
12.5.15 14:49


22.2.2014 — Aktuelle Beteiligung Bahnlärm Online-Petition

FYI mit der Bitte um Unterstützung ------- Forwarded message follows ------- From: "Konrad Sommer" Subject: Aktuelle Beteiligung an unserer Online-Petition zum Thema Bahnlärm Date sent: Wed, 12 Feb 2014 23:29:40 +0100 Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter, zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich für diese Email den gleichen Verteiler wie Mitte Januar, ergänzt um den Adressbestand von bahnlaerm-public, verwende. Das wird eventuell auch zu dem Effekt führen, dass der eine oder andere diese Email gleich mehrfach erhält. Wie Sie wissen, läuft unsere Online-Petition bei openpetition.de nun seit fast einem Monat. Für Ihre bisherige Unterstützung möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken! Am heutigen Tag haben wir eine Anzahl von 2.000 Unterschriften überschritten und zum Glück läuft die Aktion noch weitere 61 Tage. Dennoch muss ich zugeben, dass mich das bisherige Ergebnis etwas enttäuscht. Wir gehen gemeinsam von hunderttausenden Bahnlärm-Betroffener in Deutschland aus. Wir können davon ausgehen, dass mindestens 50.000 Mitbürger in Bahnlärm-Initiativen organisiert sind. Wir wissen definitiv, dass allein entlang des Hochrheins über 20.000 Menschen in den Initiativen der IG-Bohr organisiert sind. Auf dem letztjährigen Höhepunkt der Auseinandersetzungen zwischen DB und der Stadt Hockenheim gelang es uns, ca. 1.400 Unterschriften gegen Bahnlärm alleine in Hockenheim einzusammeln. Aktuell haben wir für unsere Online-Petition jedoch nur 2.000 Unterstützer bundesweit sowie knapp 150 aus Hockenheim zu einer Unterschrift motivieren können. Schaut man sich auf der Petitions-Seite https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-besseren-schutz-vor-bahnlaerm den Bereich "Statistiken und Karten" an, so ist, trotz der sehr geringen Teilnahme, interessant zu beobachten, wo in Deutschland die Bahn ihre Hauptlärmprobleme zu haben scheint. Auch die Vielzahl seriöser Kommentare ist insofern interessant, als die kommentierenden Unterzeichner ihre persönliche Betroffenheit teilweise sehr eindrucksvoll zum Ausdruck bringen. Diese positiven Eindrücke bestärken mich persönlich in der Ansicht, dass es sich doch lohnen wird, in den kommenden zwei Monaten um die noch fehlenden Unterschriften weiter zu kämpfen. In diesem Sinne möchte ich Sie bitten ebenfalls weiter daran zu arbeiten, dass wir dem neuen Verkehrsminister mit einer respektablen und nicht ignorierbaren Anzahl von Unterstützern gegenübertreten. Appellieren Sie bitte weiter an alle Mitglieder und Sympathisanten Ihrer regionalen Initiativen. Eine sehr große Zahl vom Bahnlärm betroffener Mitbürgerinnen und Mitbürger sind Realität. Wir sollten nicht nachlassen, dieses Potenzial im Rahmen der aktuellen Unterschriftenaktion auch konsequent zu heben. Zur weiteren Unterstützung der Aktion habe ich an diese Email den Entwurf einer kurzen Pressemitteilung angehängt. Sicherlich wäre es sehr hilfreich, wenn in der Lokalpresse der betroffenen Städte und Gemeinden ebenfalls über die laufende Aktion berichtet würde. Ich bedanke mich sehr herzlich für Ihr persönliches Engagement und verbleibe in der Hoffnung, dass diese Unterschriftensammlung noch zu einem angemessenen Erfolg führt! Mit freundlichen Grüßen, Konrad Sommer Vorstandsmitglied BISS - BürgerInitiative Stille Schiene Hockenheim e.V. Mittlere Mühlstr. 18 I 68766 Hockenheim Tel. +49-172-6277117 I Fax +49-6205-9049995 Email: konrad.sommer@t-online.de Pressemitteilung: Online-Petition gegen Bahnlärm gestartet Auf dem Internet-Portal openpetition.de wurde im Januar eine bundesweite Unterschriftenaktion gegen Bahnlärm gestartet. Die Petition richtet sich an den neuen Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt. Der sowohl mit dem Bundesverband gegen Schienenlärm wie auch einigen führenden deutschen Bahnlärm-Bürgerinitiativen abgestimmte Petitionstext fordert den Verkehrsminister unter anderem auf, "hinreichende Investitionsmittel für die kurzfristige Herstellung einer menschenverträglichen, umweltgerechten und zukunftstauglichen Lärmschutz-Infrastruktur entlang der Bahnstrecke zwischen Emmerich und Basel" bereitzustellen. Außerdem soll über entsprechende gesetzgeberische Maßnahmen sichergestellt werden, dass sich die Lärmverursacher nicht länger über den Hinweis auf die Unverhältnismäßigkeit der Kosten von Lärmschutzmaßnahmen aus der Verantwortung stehlen. Das Ziel der Petition ist ambitioniert: bundesweit sollen insgesamt 10.000 Unterschriften innerhalb von drei Monaten eingesammelt werden. Die Webseite der Petition kann über die Adresse "https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-besseren-schu tz-vor -bahnlaerm" erreicht werden. Noch einfacher funktioniert es über die Webseite der Bürgerinitiative Stille Schiene Hockenheim e.V. (www.biss-hockenheim.de ), von wo ein direkter Link den Leser per Knopfdruck mit der Petition verbindet. ------- End of forwarded message -------
22.2.14 19:47


22.1.2014 – Petition gegen Bahnlärm

Werte Bahnlärm-Betroffene,

wir bitten um Unterstützung für die laufende Online-Petition der IG BISS zum Thema Bahnlärm, siehe auch untenstehende Mail.

https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-besseren-schutz-vor-bahnlaerm

Es geht ganz einfach: Adressdaten eintragen (Anonymisierung möglich),
email-Adresse angeben und bei der eingehenden Bestätigungsemail den
Aktivierungslink anklicken. Das ist in nicht mal einer Minute
erledigt :-).

Falls Sie diese Nachricht bereits auf anderem Wege erhalten haben
sollten, bitten wir um Nachsicht, in jedem Fall aber um Weiterleitung
der Nachricht an Dritte.

Wir möchten Sie bei dieser Gelegenheit auch nochmal auf unsere
nichtöffentliche Mailingliste bahnlaerm-public hinweisen, über die
Nachrichten (auch interne) bundesweit an BIs verteilt werden und die
zum Informationsaustausch über alles rund um Bahnlärm etc. dient.
Weitere Infos dazu auf
http://infoline-bahnlaerm.de/mailinglisten.htm

Anmeldung über uns.

Mit freundlichen Gruessen
Bürgergruppe für Lärmschutz an der Bahn
Ludwig Steininger
Riedlingerstr. 3
D-85614 Kirchseeon bei München
Tel. +49-8091-4753
eMail info@kirchseeon-intern.de
eMail info@infoline-bahnlaerm.de

Spruch des Tages:
Wir werden niemanden wählen, der weiterhin mit einer technischen
Infrastruktur des 19. Jahrhunderts, mit rollendem Material aus der
Mitte des 20. Jahrhunderts den Güterverkehr des 21. Jahrhunderts
bewegen will (OB Jürgen Nimptsch, Bahnlärm-Demo Bonn 28. April 2013).


------- Forwarded message follows -------
Date sent: Tue, 21 Jan 2014 15:34:59 +0100
From: Ute Helmers
To: bahnlaerm-public@lists.infoline-bahnlaerm.de
Subject: [bahnlaerm-public] [BI] BT-BR] Onlinepetition


Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen,
unsere Bahnlärm-Initiative Bremen unterstützt die Aktion der IG BISS
auf
dem Portal "openpetition". Bisher gibt es in Bremen und Oldenburg die

meisten Unterzeichner des Schreibens an Minister Dobrindt, was wir
darauf zurückführen, dass wir beherzt für die Aktion geworben haben.
Bitte unterstützen auch Sie diese online-Petition. Leiten Sie den
Link
an Betroffene und Freunde weiter und werben Sie für Solidarität.
Darüber, dass nicht im Vorfeld der Initiative eine Verständigung
zwischen den bundesweiten Initiativen hergestellt wurde, sollte man
großzügig hinwegsehen. So etwa kann passieren, wenn so viele Menschen

involviert sind. Letztlich geht es doch um die Sache, und die wollen
wir
zum Erfolg führen!
https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-besseren-schut
z-vor-bahnlaerm

Schöne Grüße aus Bremen
Ute Helmers


--
Ute Helmers
Bahnlärm-Initiative Bremen
Manteuffelstraße 62
28203 Bremen
0421702419
017621535496
info@bahnlaerm-initiative-bremen.de
www.bahnlaerm-initiative.bremen.de

------- End of forwarded message -------
22.1.14 12:41


3.11.2013 – nächtliches Dauergeräusch stehender Zugmaschinen

Von: Frank Ebeling
Datum: 2. November 2013 07:33:12 MEZ
An: Eisenbahnbundesamt DB Albermann , Eisenbahnbundesamt Detlef Gärtner
Kopie: Bringfried Belter DB Netz West , Marcel Greven DB Netz Duisburg
Betreff: nächtliches Dauergeräusch stehender Zugmaschinen auf dem Rangierbahnhof Moers-Asberg

Sehr geehrter Herr Albermann und Herr Gärtner,

seit ca. eineinhalb Jahren machen sich auf den Nebengleisen des Rangierbahnhofs Moers-Asberg abwechselnd abgestellte Zugmaschinen mit einem, jeweils über mehrere Stunden anhaltendem, nächtlichen Dauergeräusch bemerkbar. Das Geräusch ist über mehrere hundert Meter im Ort hörbar. Ich selbst wohne ca. 150 m Luftlinie von den Gleisen entfernt.

Ein Anwohner hatte sich deswegen schon letztes Jahr darüber beschwert. Dem Anwohner wurde auf Anfrage vom Lokführer erklärt, dass es technisch erforderlich sei, die Generatoren bei geparkten Zugmaschinen laufen zu lassen, auch wenn dies mehrere Stunden sein muss.

Heute morgen, in der sonntäglichen Frühe um 6 Uhr, habe ich dieses Geräusch kurzerhand mal mit meinem Digitalrecorder aus ca. 50 Meter Entfernung aufgenommen:

> Aufnahme

Vielleicht können Sie uns gernervten Anwohnern in dieser Gelegenheit weiterhelfen oder einen Rat geben, an wen wir uns in dieser Angelegenheit wenden können.

mit freundlichen Grüßen
Frank Ebeling
2.11.13 07:42


10.4.13 21:12


24.1.2013 – Niedrige und köstengünstige Lärmschutzwand



Finalist beim Stahl-Innovationspreis 2012:

Franz Kassecker GmbH, Waldsassen
Döring Stahlbau GmbH & Co. KG, Crimmitschau

"Hauptursache für Schallemissionen im Bahnverkehr sind Abrollgeräusche, die aus dem Verschleiß von Rad- und Schienenlaufflächen resultieren. Bund und Deutsche Bahn haben sich daher zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 den vom Schienenverkehr ausgehenden Lärm zu halbieren. Eine Möglichkeit der Lärmreduzierung ist die Errichtung von Schutzwänden, die in üblicher Ausführung aber aufwendig sind. Da der Lärm im Bereich Rad-Schiene entsteht, liegt es nahe, ihn auch dort in niedriger Höhe zu dämmen.

Im Rahmen eines aus Mitteln des Konjunkturprogramms II geförderten Projekts zur Erprobung von Lärmminderungs-maßnahmen am Fahrweg entwickelten die Bauunternehmen Franz Kassecker und Döring Stahlbau eine unmittelbar neben den Gleisen verlaufende niedrige Lärmschutzwand, die Ende 2011 erstmals an zwei Versuchsstrecken eingesetzt wurde. Die aus einem umlaufenden Stahlrahmen, schallabsorbierenden, gelochten Wellprofilen und eingelegter Dämmwolle bestehenden Bauteile sind 6 m lang, 20 cm breit und nur 80 cm hoch. Die Befestigung erfolgt zwischen leicht zum Gleis geneigten, ins Erdreich gerammten Stahlträgern.

Schallmessungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik an vergleichbaren Bauteilen bestätigen, dass mit den ganz aus Stahl gefertigten niedrigen Schallschutzwänden eine äußerst effektvolle und wirtschaftliche Lösung zur Minderung der Lärmbelastung im Schienenverkehr entwickelt wurde."

Quelle: > Stahl-Innovationspreis 2012
24.1.13 22:49


18.9.2012 — Planungen in Moers zur EU-Umgebungslärmrichtlinie

Von: Lutz.Hormes@Moers.de
Datum: 18. September 2012 15:43:40 MESZ
An: FrankEbeling@online.de
Kopie: Norbert.Ballhaus@Moers.de
Betreff: WG: EU-Umgebungslärmrichtlinie

Sehr geehrter Herr Ebeling,

Herr Bürgermeister Ballhaus hat mich gebeten, Ihre Mail vom 01.09.2012 zu beantworten. Im Sinne der EU-Umgebungslärmrichtlinie war die Stadt Moers als so genannte Ballungsraumkommune der 2. Stufe verpflichtet, bis zum 30.06.2012 eine Lärmkartierung durchzuführen. Im Auftrag der Stadt Moers hat das Ing.-Büro Planersocietät aus Dortmund diese Kartierung durchgeführt.

Kernpunkt der Kartierung war dabei der Straßenverkehrslärm. Industrie- und Gewerbegelände mit sogenannten IVU-Anlagen (große Industrieanlagen mit Emissionen in Luft und Wasser gemäß der EU-Richtlinie über die Integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) sind nach Prüfung der Bezirksregierung Düsseldorf in Moers nicht in lärmrelevantem Umfang vorhanden.

Der von Freizeit- oder Sportanlagen ausgehende Lärm ist gemäß der EU-Umgebungslärmrichtlinie nicht Gegenstand der Betrachtung. Mit der Eisenbahnstrecke Xanten - Moers - Duisburg verfügt Moers über eine Verbindung, die zur Kategorie der Haupteisenbahnstrecken > 30.000 Züge pro Jahr gehört. Hierzu ist eine eigenständige Kartierung
vorzunehmen. Nach den gesetzlichen Vorgaben wird diese Kartierung durch das Eisenbahnbundesamt durchgeführt.

Die Ergebnisse der Lärmkartierung wurden den politischen Gremien in den Sitzungen des Nachhaltigkeitsbeirates am 13.06.2012 bzw. dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt am 14.06.2012 vorgestellt. Die entsprechende Sitzungsvorlage füge ich zu Ihrer Informationbei. Für die besonders lärmbelasteten Bereiche sollen nun Maßnahmen zur Lärmminderung entwickeln werden. Dazu wird der Gutachter geeignete Maßnahmen vorschlagen, die dann mit der Öffentlichkeit diskutiert werden sollen. Die abgestimmten Maßnahmen müssen bis zum 18.07.2013 vorliegen.

Zurzeit erarbeitet das Ing.-Büro die Maßnahmenvorschläge. Die Verwaltung ist dabei, sich mit der Form der Bürgerbeteiligung auseinanderzusetzen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Informationen helfen und verbleibe
mit freundlichem Gruß
Lutz Hormes

> Sitzungsvorlage und Lärmkarten von Moers

Zitat aus der Sitzungsvorlage (vom Blogautor ergänzt):

"Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MKUNLV) am 19.03.2012 wurde den anwesenden Kommunen allerdings die Mitteilung gemacht, dass mit den Kartierungsergebnissen zum Schienverkehrslärm durch das Eisenbahnbundesamt erst in ca. 1,5 Jahren gerechnet werden kann. Die Verzögerungen beruhen nach Aussagen des Eisenbahn-Bundesamtes darauf, dass „eine Neuausschreibung für die Erstellung eines IT-Systems erfolgen muss, nachdem sich die Notwendigkeit ergeben hatte, dem bisherigen Auftragnehmer wegen Mängel zu kündigen“.

Für die Stadt Moers bedeutet dies, dass die Berücksichtigung des Schienenverkehrslärms in Moers – trotz bestehender Belastungen für die Anwohner - im Rahmen der vorgeschriebenen Lärmminderungsplanung frühestens in ca. 1,5 Jahren – und damit nicht in der gesetzlich vorgegebenen Frist – erfolgen kann."
19.9.12 07:47


1.9.2012 — EG-Umgebungslärmrichtlinie fordert rechtsverbindliche Mitwirkung der Öffentlichkeit

Mail Von: Frank Ebeling
Betreff: EG-Umgebungslärmrichtlinie Anfrage
Datum: 1. September 2012 11:49:34 MESZ
Mail An: mail@norbert-ballhaus.de


Sehr geehrter Herr Ballhaus, 

die EG-Umgebungslärmrichtlinie enthält eine sehr wichtige Neuerung: Erstmals ist hier eine rechtsverbindliche Vorschrift zu finden, die eine effektive Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Planung fordert, um – nicht zuletzt dadurch – bestehende Lärmprobleme zu regeln. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu den übrigen Beteiligungsvorschriften, im deutschen Recht – etwa im Verwaltungsverfahrengesetz (VwVfG) oder im Baugesetzbuch (BauGB). 

Viele deutsche Behörden werden diesem neuen Anspruch jedoch nicht gerecht, weil sie die Öffentlichkeit eben nicht an der Planung mitwirken lassen und Beteiligungsschritte weiterhin so organisieren, dass gegenüber behördlichen Vorstellungen nur geringe Veränderungen erwünscht sind. 

Die Stadt Moers ist bis 2012/13 laut gesetzlich dazu verpflichtet, Lärmaktionspläne zu erstellen, zu denen die Bevölkerung informiert und mitwirken soll. 

Meine Frage an Sie Herr Ballhaus:

Wie sieht diesbezüglich der derzeitige Stand der Dinge aus?

Wann und wie wird die Bevölkerung mit einbezogen?

MfG
Frank Ebeling
Asbergerstr. 100
47441 Moers
Tel  02841  50 50 53


Weitere Infos unter 
> Beispiel Norderstedt
> Bericht Europäische Kommission
> Umgebungslärmrichtlinie
> Lärmminderungsplanung BImSchG
> Ballungsräume
1.9.12 11:31


11.7.2012 — Die Schweiz ist Vorreiter beim Kampf gegen Bahnlärm

Düsseldorf (RP). Moderne Personenzüge fahren nahezu lautlos durch die Landschaft, Güterzüge lärmen hingegen heftig. Der Grund: Fast alle Güterwagen sind noch mit altertümlichen Bremsen ausgerüstet, die durch ihre grobe Machart die Oberfläche der Räder ruinieren. Das Gepolter dieser "verriffelten" Räder raubt den Anliegern von Güterzug-Strecken die Ruhe. Die Umrüstung der Waggons auf moderne "Flüsterbremsen" senkt den Lärmpegel deutlich hörbar um bis zu zehn Dezibel.

Die Deutsche Bahn schätzt, dass sich für 300 Millionen Euro fast alle 180 000 Güterwagen in deutschem Eigentum mit Flüsterbremsen ausstatten lassen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will den Bahnlärm bis 2020 um die Hälfte reduzieren und fördert deshalb in den kommenden acht Jahren diese Umrüstung mit insgesamt 150 Millionen Euro. Noch einmal dieselbe Summe will die Bahn demnächst durch höhere Gebühren für laute Güterzüge erwirtschaften.

Dies alles dauert der Schweiz zu lange. Als zentrales Transitland für den Frachtverkehr zwischen den Nordseehäfen und Italien macht die Eidgenossenschaft Druck, um ihre Bürger – und damit sämtliche Anlieger dieser Linie – vor dem wachsenden Lärm besser zu schützen. Peter Füglistaler, Chef des schweizerischen Bundesamtes für Verkehr und als solcher quasi Eisenbahnminister, erwartet, dass in acht Jahren 65 000 Güterzüge das Alpenland auf der Nord-Süd-Route durchqueren werden – bis zu 35 Prozent mehr als derzeit.

Füglistaler betonte gegenüber unserer Zeitung, dass seine Landsleute dies nur akzeptierten, wenn gleichzeitig der Lärmschutz verbessert werde. Sämtliche Güterwagen der staatseigenen Bahn seien bereits auf leise Bremsen umgerüstet worden, zudem gebe es seit mehr als zehn Jahren einen Rabatt bei der Schienen-Nutzungsgebühr für lärmarme Waggons. Weil aber ein oder zwei Waggons alter Bauart in einem Zug alle Bemühungen um Geräuschdämmung zunichtemachen, wollen die Eidgenossen von 2020 an den Transit "lärmiger Güterwagen" schlicht verbieten.

In Fachkreisen heißt es, wenn dieser Alleingang der Schweiz der Flüsterbremse nicht europaweit zum Durchbruch verhilft (insgesamt sind etwa 700 000 Waggons umzurüsten), wird langfristig nur ein flächendeckendes Verbot für die alten Bremsen aus Grauguss helfen.

Füglistaler setzt auch bei einem anderen Thema auf die Zugkraft des eidgenössischen Vorbilds: beim Ausbau der deutschen Streckenteile der Nordsee-Italien-Route, etwa der Betuwe-Linie Emmerich-Oberhausen. Deren zügiger Ausbau, sagt er, "ist für den wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Gotthard-Basistunnels sehr wichtig". Nach einer Phase der Stagnation seien jetzt "erfreulicherweise deutliche Fortschritte zu beobachten".

Quelle > rp-online
11.7.12 16:23


11.8.2011 — Erfolg gegen Bahnlärm, Herten

Etappensieg für Anwohner

Bahnlärm liegt über den Grenzwerten

hertener-allgemeine Acht lärmgeplagte Anwohner der Bahnstrecke Hamm-Osterfeld haben gegen die Deutsche Bahn geklagt - und jetzt einen Etappensieg errungen. Ein Gutachten bestätigt offenbar eine Überschreitung der Grenzwerte für Bahnlärm.

Rund 90 Züge fahren pro Tag durch Herten, ein Drittel in der Nacht. Vor zwei Jahren erreichte die Bahnlärm-Diskussion ihren Höhepunkt. Die SPD sammelte Unterschriften, die CDU zählte Züge, der Bürgermeister schrieb an Bahn-Chef Mehdorn, der Rat beschloss eine Resolution, es gab Bürgerversammlungen... Alles erfolglos.

Acht Anwohner aus Westerholt und Disteln beauftragten daraufhin den Frankfurter Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke, gegen die Bahn zu klagen. Im August 2010 kam es am Landgericht Bochum zu einer Hauptverhandlung. Danach beauftragte das Gericht das Institut für Immissionsschutz GmbH (Kamp-Lintfort) zu berechnen, welche Schallimmissionen durch den Bahnbetrieb auf die Anlieger einwirken.

Wie Möller-Meinecke mitteilt, liegt das Gutachten jetzt vor. Es komme zu dem Ergebnis, dass an dem am stärksten betroffenen Wohnhaus Schallimmissionen von 67 Dezibel (A) am Tag und 69 dB(A) in der Nacht ankommen. Die Grenzwerte für Wohngebiete (16. Bundes-immissions-schutz-verordnung/Verkehrslärm-schutzverordnung) würden somit tagsüber um acht und nachts um 20 dB überschritten. „Damit ist die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Anspruch der Kläger auf Reduzierung des Bahnlärms nachgewiesen“, meint Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke.

Der Jurist führt aus, dass das Landgericht Bochum noch ein zweites Gutachten in Auftrag gegeben habe. Dabei gehe es um die Erschütterungen durch den Bahnbetrieb und deren Folgen für die Anwohner. Wenn auch dieses Gutachten vorliegt, werde das Landgericht ein Urteil fällen. Die acht Hertener Musterkläger streben an, dass die Bahn den Lärm und die Erschütterungen auf ein verträgliches Maß senkt.

Dies sei ohne große Kosten zu erreichen, meint Möller-Meinecke: durch ein Tempo-Limit auf Schrittgeschwindigkeit innerhalb der Stadt sowie durch ein Nachtfahrverbot. Mittelfristig solle die Bahn die Gleise mit einem schall- und schwingungsdämmenden Unterbau versehen und Schallschutzwände errichten.

Die Deutsche Bahn wollte sich auf Anfrage der Hertener Allgemeinen nicht äußern, da es sich um ein schwebendes Verfahren handele.

der westen

WDR-Leonardo: Leise Bahnen
11.8.11 12:40


15.3.2011 — Info vom EBA

Eisenbahn-Bundesamt, Postfach 200 565, 53135 Bonn, Datum:15.03.2011

Sehr geehrter Herr Ebeling, — vielen Dank für Ihre E-Mail vom 16.02.2011, in der Sie erneut über Piepsgeräusche im Zusammenhang mit Bahnanlagen im Bereich des Güterbahnhofs Moers berichten. — Im Rahmen ihrer Betreiberverantwortung muss die DB Netz AG die Gleisanlagen fortwährend instand halten und turnusmäßig entsprechend dem anerkannten Regelwerk inspizieren, damit eine sichere Betriebsführung gewährleistet ist. Die Einhaltung dieser Betreiberpflicht kontrolliert das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) regelmäßig. — Aufgrund Ihrer Beschwerde hat die Außenstelle Köln des EBA die Fahrstraße im betroffenen Bereich einer Sonderbegutachtung unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass es sich bei dem Geräusch um das typische Kurvenkreischen handelt, das bei der Durchfahrt durch enge Radien entsteht. Dies stellt keinen Instandhaltungsmangel dar. — Das Eisenbahn-Bundesamt kann daher in diesem Fall keine behördlichen Maßnahmen einleiten. Dafür hätte die Behörde nur dann eine Rechtsgrundlage, wenn Sicherheitspflichten verletzt worden wären, aus denen sich eine konkrete Gefahr ergibt. Dies ist hier nicht der Fall. — Ich bedaure, Ihnen nicht die erhoffte Antwort geben zu können und verbleibe mit freundlichen Grüßen — Im Auftrag — Nicole Muthesius

Vielen Dank für Ihre Info Frau Muthesius, die DB-Netz hat die Stelle mittlerweile entgratet und geschliffen und das Piepsen ist vorerst weg. freundlichen Gruß, Frank Ebeling

15.3.11 09:07


7.3.2011 — Antwort der DB wegen erneutem Piepsen

Datum: 7. März 2011 10:23:21 MEZ
Sehr geehrter Herr Ebeling, — anliegend übersende ich Ihnen das Antwortschreiben des DB Konzernbevollmächtigten, in dem uns mitgeteilt wird, dass die von Ihnen angesprochenen Piepsgeräusche unmittelbar nach Ihrer Beschwerde beseitigt worden seien. — Wir hoffen, dass dies auch Ihrer Wahrnehmung entspricht und verbleiben mit freundlichen Grüßen — Dorothea Diener — Wahlkreisbüro Siegmund Ehrmann MdB

"An Siegmund Ehrmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, Platz der Republick 1, 11011 Berlin — Sehr geehrter Herr Abgeordneter, — vielen Dank für Ihr Schreiben vom 23.Februar 2011 zur Lärmbeschwerde im Bereich Moers-Asberg durch Herrn Ebeling. — Die Kollegen der DB Netz AG hatten bereits im Jahr 2008, im Rahmen der damaligen Beschwerde, Kontakt mit Herrn Ebeling. Aufgrund dessen hatte sich Herr Ebeling auch wieder direkt an unsere Kollegen gewandt. — Diese haben umgehend a,m Montag, den 21. Februar 2011 die Anlage begutachtet. Zwei Tage später wurde die betroffene Weiche dann, um kurzfristige Abhilfe zu schaffen, geschliffen und entgratet. An diesem Tag waren ebenfalls Vertreter des Eisenbahnbundesamtes zur Begutachtung vor Ort. Der abschließende Bericht liegt derzeit noch nicht vor, es wurde aber bereits bestätigt, dass sich die Anlage im ordnungsgemäßen Zustand befindet und die Geräuschentwicklung auf den engen Weichenradius zurückzuführen ist. Die DB Netz hat dies Herrn Ebeling auch persönlich nochmals erläutert. — Wir hoffen Ihnen weitergeholfen zu haben und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung. — Mit freundlichen Grüßen — Reiner Latsch, Konzernbevollmächtigter für das Land NRW, 28. Februar 2011"

Datum: 9. März 2011 10:00:14 MEZ:
Herr Ehrmann, Frau Diener, — vielen Dank für Ihe Info. Das Piepsen ist nach meiner Beobachtung seither nicht wieder aufgetreten. — freundlichen Gruß — Frank Ebeling

9.3.11 10:06


16.2.2011 — Es ist wieder da: Das Piepsen

Von: Frank Ebeling
Datum: 16. Februar 2011 09:42:05 MEZ
An: Ralf Albermann EBA DB
Betreff: Lärmbeschwerde Moers Asberg im Bereich Güterbahnhof

Sehr geehrter Herr Albermann, — seit Anfang 2011, nach dem Abtauen des letzten Schnees, piepsen die durchfahrenden Züge auf dem Westgleis, in Höhe Spannungsmast Nr. 8/13 zwischen Unterführung Rheinhausener Strasse und Unterführung Asberger Strasse, in 47441 Moers, wieder ständig. Es handelt sich dabei nicht um Brems- oder Anfahrgeräusche, sondern um Durchfahrten mit langsamer Geschwindigkeit. — Diese Lärmemmission, die kilometerweit, auch Nachts, als schrilles Piepsen zu hören ist, belästigte die Anwohner schon monatelang in 2008. — Damals wurde durch das EBA "Schleuderstellen, defekte Iso-Stöße, Squat-Fehler" festgestellt (Geschäftszeichen: 60462-604hui/001-2307#003), die dann erst Anfang 2009 von der DB-Netz nach vergeblichen Schmierversuchen, letztendlich durch eine Gleis- und Gleisbett-Erneuerung beseitigt wurden. — Es hat sich deswegen hier in Asberg eine Bürgerinitiative gebildet, weil die DB so zögerlich reagiert. — Es war auch eine Dauerschmiereinrichtung für diesen Streckenabschnitt im Gespräch. Wurde dann aber nicht realisiert, da die Gleisarbeiten zunächst Abhilfe schafften. — Ich vermute, dass auch jetzt wieder dieselben Mängel vorliegen, der Lärm ist jedenfalls wieder der gleiche. — Deshalb bitte ich Sie, die Sache vor Ort überprüfen zu lassen. — Vielen Dank im Voraus und freundlichen Gruß — Frank Ebeling

Datum: 16. Februar 2011 13:52:41 MEZ
Sehr geehrter Herr Ebeling, — herzlichen Dank für Ihre mail. Ich werde mit dem EBA Kontkt aufnehmen, der Sache nachgehen und mich sodann mit Ihnen in Verbindung setzen. — Mit freundlichen Grüßen — Siegmund Ehrmann, MdB

16.2.11 09:48


Zitate aus dem Forum "Moerser Stadgespräche"

26.01.2011: "Besonders jetzt, wo kein Laub auf den Bäumen ist, kommt es mir besonders laut vor. Bei ist auch der Eindruck entstanden, das es wieder schlimmer wird, die Züge fahren wieder schneller, es ist unerträglich. Und wie hilft uns die Stadt bzw. deren Verantwortliche, die ja auch für das wohl der Bürger da sind? — Sie helfen gar nicht ! Mein Bedarf an Ohrstöpsel steigt, ob ich da wohl einen Zuschuß von der Bahn bekommen kann?"

26.01.2011: "Leider ist das Piepen noch nicht weg. Gerade heute Nacht bin ich davon wieder einmal geweckt worden."

13.01.2011: "Was ist eigentllich jetzt das Ergebnis? Gruß aus dem Lauten und immer schmutziger werdenden Moers Asberg." 20.11.2009: "Der Bahnlärm hat extrem zugenommen, ich verfolge das seit fast 30 Jahren. Hinzu kommt noch der je nach Windstand unerträgliche Autobahnlärm. Da sollten wir hier vielleicht noch einen eigenen Thread eröffnen. Ich weiß nicht, wie der Lärm über die Lärmschutzwand kriechen kann, aber er tut es. Selbst 1000 Meter von der Autobahn weg hat man das Gefühl direkt daneben zu wohnen. Der Lärm von Bahn und Autobahn summiert sich an manchen Tagen zu einer krank machenden Belastung."

14.08.2009: "Liebe Lärmgeschädigte, am Anfang war ich gern Bürger des Stadtteils Asberg und stolz auf mein Revier. Ich habe mich in meiner Oase wohl gefühlt, vor allem hatte ich meine gesuchte Ruhe. Leider wurde der Lärm insbesondere im Raum Hadrianstraße durch die Bahn immer lauter und lauter. Dadurch kann ich leider auch meine Investition für meine Eigentumswohnung in den Wind schießen. Ich habe mal für eine gute Lage viel Geld bezahlt. Leider will schon kaum jemand in diese Ecke (Hadrianstraße) ziehen und ETW bleiben leer. Selbst Vermietungen klappen kaum. Schade, dass ein Bahnverkehr in dieser Form nicht nur für die Gesundheit schädlich ist, sondern auch noch für unser Portemonnaie. Nur weil andere nicht in der Lage sind, Abhilfe zu schaffen."

14.08.2009: "Zwar wohne ich nicht ins Asberg, kenne aber von Dienstreisen her, das Lärmproblem welches von Autobahnen und Zuggleisen kommt. Ich muss dann immer Schlaftabletten nehmen, sonst ist Schlaf bei mir nicht möglich. Während einer Dienstreise in Rotterdam habe ich in einem Hotel ganz nah an einer stark befahrenden Haupt- Bahnlinie gewohnt. Dort war als Lärmschutz die von Ihnen beschriebene Gitterwand aus Steinen. Die ständig fahrenden Züge war kaum zu hören und wirkend selbst bei geöffneten fenster nicht störend. Ich habe dort gut und ohne Pillen geschlafen, obwohl ich vorher enorme Bedenken hatte. Falls Sie Unterstützung benötigen, lassen Sie es mich wissen. Ich helfe Ihnen gerne!!!!!"

14.08.2009: "Ende Juli habe ich an die verschiedensten Parteien /Politiker zum Thema Schienenlärm in Moers Asberg gewandt. — Bis heute habe ich allen keinerlei Antwort erhalten - rühmlich Ausnahme: Frau Scholten (***freu***) sie hat geantwortet. — Mal schauen was passiert, ich habe heute nochmals alle erinnert und um Antwort gebeten. — Uns nervt der Zuglärm gewaltig. Wir fühlen uns nicht ernst genommen — Bei geöffnetem Fenster zu schlafen: UNMÖGLICH Die Länge der Züge, die Häufigkeit des Fahrens und vorallem das Quietschen und Piepen hat in den letzten deutlich zugenommen. Letzteres sicherlich auch durch die schlechte Wartung der Züge durch die Verantwortlichen der DB. — Es sollte doch möglich sein, kostengünstigen Lärmschutz zu installieren - wie z.B. Gabionen (Große Steine in Stahlgeflechten) — Unsere Nachbarn die Holländer machen es vor.... ausgezeichnet! — In Viersen läuft in Sachen Schallschutz an Bahngleisen ein Modellversuch.... (nachzulesen unter [www.rp-online.de]) — Gabionen eignen sich hervorragend zum effektiven Lärmschutz (sogar mit ansprechender Optik) Denn sie absorbieren den Schall nachweislich erheblich und sehen einfach gut aus. Und da Gabinonen unattraktiver für Sprayer sind, als glatte Wände, besteht die Chance, dass es lange so bleibt. Amtlich geprüft und für gut empfunden: Schallabsorptionsgrad nach DIN EN ISO 354: Ob es immer eine hohe Lärmschutzwand sein muss, müßte man prüfen. Manchmal hilft ja schon eine Meter Wand, denn der Krach und Lärm entsteht ja in Asberg unten an den Schienen. Und aufstocken könnte man immer noch, wenn der Meter nicht reicht. — Es wäre schön, wenn sich unsere Politiker der Stadt, des Kreises, des Landes, des Bundes und die Verantwortlichen der DB mit dieser kostengünstigen Alternative mal auseinandersetzen würden. UNSERE POLITIKER MÖGEN SICH HIERZU ERKLÄREN!!!!"

02.09.2009: "Ich bin vor ca anderthalb Jahren auf die Rheinhausener Straße gezogen. Zuvor habe ich in Rheinkamp, Westerbruch (A42) und in Meerbeck (Glückaufschranken) gewohnt. Nirgends war es dermaßen, und vor allem so permanent laut, wie hier. — Ob man sich nun am Lärm stört oder nicht (und ich störe mich nun auf Dauer sehr viel stärker dran, als ich beim Hauskauf erwartet hatte), ich habe einen Altbau zu renovieren, und frage mich, was wohl passieren würde, wenn ich hier um 3 Uhr nachts Bagger, Vorschlaghammer und Bohrmaschine anwerfen würde. Tagsüber bin ich berufstätig und kann nicht viel tun am Haus... Ich frage jetzt ganz dumm: Warum darf die Bahn, was Privatleute, Kneipenwirte, Industriebetriebe nicht dürfen? Und jetzt kommt mir bitte keiner mit dem abgedudelten "Der Käufer will ja alle Waren verfügbar haben", ich glaube, das ist ein Einzelhandels-Märchen, und trifft bei weitem nicht auf alle Menschen zu. — Ich halte Vergleiche mit früher für ineffektiv. Wir leben heute und es gibt einfach ganz andere Standards und vor allem technische Möglichkeiten, um den Lärmpegel zu senken. — Wenn diese aus Kostengründen und Profitgier nicht umgesetzt werden, ist das nicht in Ordnung. — Dass an einem Bahngleis keine Totenstille herrschen kann, ist schon verständlich,aber hier in Asberg könnte sicherlich einiges an Schienen und Zügen getan werden!"

11.08.2009: "Der Bürgermeister sagt:"Polemik helfe nicht weiter", tja, andauerndes "interessiertes" Nichtstun auch nicht!"

30.07.2009: "Unerträglicher Lärm — Seit fast 40 jahren wohnen wir auf der Bonifatiusstr. Wir können sicherlich einen Vergleich des Lärmpegel "damals-zu heute" anstellen. Nicht nur, dass die Züge häufiger und wesentlich schneller fahren, sondern der Lärm entsteht sicherlich auch durch die schlecht gewarteteten Schienen und Räder/Fahrgestelle der Züge. Es scheint als wenn nur Geld für den Börsengang zurückgelegt wird, nicht aber für die Modernisierung der Eisenbahntechnik. Derzeit (Ende Juli2009) kann man auf der Terrasse sitzend kaum sein Wort verstehen. Der Lärmpegel läßt eine Verständigung bei sportlichen Aktivitäten im Tennisclub und auf dem Fussballplatz kaum zu. ----- Zudem hat wurde durch den Neubau des EDEKA- Zentrallagers eine lange hohe Gebäudewand erstellt , die starke Schallreflektioen weit in den Ort trägt ----------- Gestattet sei die Frage: Warum müssen Züge an Ortschaften so derart schnell über die Schienen rasen. Würde langsamer gefahren, wäre die Gräusche auch geringer. ----- Überall wird Lärmschutz GROSS geschrieben...alle reden davon. heute zutage darf keine Kirmes, keine Dorffest keine priivate Feier gewissen Lärmgpegel überschreitetn,. Nur die Deutsche Bundesbahn hat das Recht zum Krach machen und Ohren betäubenden Lärm zu erzeugen für sich gepachtet - und niemand kann dagegen einschreiten. Würde Herr Medorn hier wohnen, wäre längst eine hohe Lärmschutzwand erstellt worden. Die örtlichen Lärmzustände in Asberg zeugen von einergroßen Ignoranz und Rücksichtslosigkeit der verwandwortlichen Bundesbahnmanager"

15.03.2009: "Ich wohne seit meiner Geburt an dieser Bahnstrecke, habe also die deutlichen Veränderungen der letzten vierzig Jahre selber erlebt. — In meiner Kindheit habe ich den Rangierverkehr gut mitbekommen. Da fuhr eine leichte Güterzuglok oder eine Rangierlok mit etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit und einer Reihe einfacher, gedeckter Stückgutwagen o.ä. hier vorbei und drückte sie ab. Das einzig wirklich laute Geräusch war der "Aufprall" auf den Zug, der gerade zusammegestellt wurde. Dieser Knall war mehr oder weniger vom Geschick des Lokführers und des Bremsers abhängig. — Mit den schweren Güterzügen mit Überseecontainern oder Stahlcoils, die gezogen von Doppeltraktionen (weil EINE Lok kann diese Monster nicht mehr bewegen) mit einem Affenzahn hier vorbeirasen, hat das NICHTS mehr gemeinsam...."

30.07.2009: "Die Bahn hätte mit anderen Bauteilen und anderer Verkehrsregelung diese Lärmbelästigung vermeiden können. Es kann nicht einfach, mit nicht nachvollziehbearen Erklärungen, erledigt werden. Wirtschaftliche Zwänge, oder Gewinnsucht, sollten nicht auf Kosten anderer ausgenutzt werden."

12.02.2009: "Aufbau, Arbeit und Fortschritt - gern würde ich solche Geräusche hören. Aber das Quietschen ist das Geräusch des Verfalls und tut deshalb doppelt weh im Ohr."

18.10.2008: "Was die Leute in Ihrer Region mitmachen ist verheerend! Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern eine baldige Lösung des unangenehmen Problems!"

16.2.11 10:23


11.1.2011 – Schienennetz am Niederrhein ist völlig marode

Auszug aus einem NRZ-Artikel vom 11.1.2011:

"...Völlig veraltete Gleise, Signale müssen per Hand umgestellt werden. Die Zugstrecken am Niederrhein seien total marode, kritisiert der Chef der Nordwestbahn, Martin Meyer-Luu: „Die Strecke zwischen Duisburg und Xanten ist völlig veraltet. Die Infrastruktur dort stammt wohl noch aus dem 19. Jahrhundert. Der Haltepunkt Trompet taucht fast täglich in unserem Fehlerbericht auf."

... Diese Probleme betreffen allerdings nicht nur die Nordwestbahn, sondern auch andere Verkehrsunternehmen. Allerdings haben die Osnabrücker den Verdacht, dass die Strecken zwischen Düsseldorf und Kleve sowie zwischen Duisburg und Xanten, auf den ausschließlich Züge der Nordwestbahn unterwegs sind, „nicht unbedingt die allerhöchste Priorität“ bei der DB Netz AG genießen. „Anderswo werden Störungen schneller behoben“, stellt Meyer-Luu nüchtern fest."

http://www.derwesten.de/nrz/niederrhein/Schienennetz-am-Niederrhein-ist-voellig-marode-id4156223.html

13.1.11 10:15


25.12.2011 – Zu wenig laute Mitstreiter

Von: "Claus Peter Küster"
Datum: 25. Dezember 2010 14:01:39 MEZ
An: alle@fbg-moers.de, lok.moers@nrz.de,
redaktion.moers@rheinische-post.de
Betreff: FW: Bürgerstaat oder Staatsbürger?

So bemerkens- wie lobenswert: Herr Ebeling gibt nicht auf. Wir von der FBG-Fraktion auch nicht, zumal wir die berechtigte Interessen der Initiative von Beginn an unterstützen. Jedoch hat die Initiative ein Problem: Zu wenig laute Mitstreiter (wie absurd beim Thema Schienenlärm!?).

Und das wird bei der SPD (wobei die anderen Altparteien sich nicht anders verhalten) als Mehrheitsfraktion auch so bewertet: Wie viele Wähler könnten wir evtl. verlieren wenn wir nicht helfen? Wahrscheinlich sehr wenige, aufgrund der Reaktion!

Wie gesagt, auch wir bleiben dran. Dank an Herrn Ebeling für sein hartnäckiges Engagement.

Beste Grüße
Claus Peter Küster

25.12.10 14:34


24.12.2010 – Bürgerstaat oder Staatsbürger?

Gestern habe ich im Auto ein sehr schönes Radiofeature des SWR aus der Serie "Zukunft jetzt! – Wie wir leben, lernen, arbeiten" als Podcast gehört.

Ich fühlte mich dabei unweigerlich nochmal an unser Anliegen des Schienenlärms in Moers-Asberg erinnert.

Hier ist die Sendung zu hören:
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=5283504/a5su5z/

besinnliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen
Frank Ebeling


PS: Übrigends gibt es noch weitere Sendungen aus dieser Serie beim SWR:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/aula/-/id=1718548/nid=1718548/did=5343300/mpdid=5346200/omna6y/index.html

dort zum Beispiel:
Die Zukunft der schulischen Erziehung

Transparent und basisdemokratisch
Die Zukunft des Unternehmens

Der virtuelle Arbeitsplatz
Das Büro der Zukunft

Weniger Auslese, mehr Chancengleichheit
Die Zukunft des dreigliedrigen Schulsystems

Arbeit 2.0
Die Zukunft der Industriegesellschaft

Erfolgsprämie garantiert
Die Zukunftsfähigkeit der Demokratie

24.12.10 12:03


3.9.2009 – FBG will Runde Tische: Schiene und Kornstraße

Moers. Die FBG appeliert an die Verwaltung, zwei Runde Tische einzurichten. Zum einen fordert Claus Peter Küster ein Gremium, dass sich mit dem Schienenlärm in Asberg befasst, zum anderen eine Gruppe, die die Verkehrssituation an der Kornstraße unter die Lupe nimmt. Beide Themen sind kürzlich erneut hochgekocht. Der Schienenlärm am Rande der WAZ-Podiumsdiskussion, die Kornstraße nach dem tragischen Unfall. (DerWesten.de/moers 3.9.09)
3.9.09 14:59


28.8.2009 – Kampf dem Krach (WAZ)

"60 Prozent der Bundesbürger klagen über den lauten Verkehr. Zwei Drittel stört Straßenlärm. Ein Viertel fühlt sich durch Züge belästigt. Vor allem der Rhein-Ruhr-Raum liegt Tag und Nacht unter Dauerbeschallung durch schwere Lkw, ununterbrochene Pkw-Ströme, quietschende Güterzüge, bremsende Rangierloks. Tief rot eingefärbte Lärmkarten des Eisenbahnbundesamtes belegen, dass hier sogar die Gesundheit der Anwohner beeinträchtigt werden kann..."

zum kompletten Bericht:
http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/rhein-ruhr/2009/8/28/news-130964311/detail.html

28.8.09 10:25


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